Die Glamping Suite La Jaima ist ein großes, komfortabel eingerichtetes Beduinenzelt auf dem 20 Hektar großen Gelände des Agriturismo Refugio Marnes in Spanien.
Mit der Grundfläche von 10 × 5 Metern und der hohen, luftigen Bauweise wirkt sie innen überraschend großzügig und bleibt selbst im Sommer angenehm kühl. Große Öffnungen – eine Fensterfläche und eine weit zu öffnende Türplane – verbindet direkt mit der Natur draußen. Der Blick geht dabei ausschließlich ins Grüne, begleitet von Vogelstimmen, dem gelegentlichen Ruf eines Esels und der ruhigen Stimmung des gesamten Anwesens.
La Jaima ist komplett eigenständig ausgestattet, mit eigenem Bad und Küche, sodass man völlig für sich ist. Besonders schön sind die Abende draußen auf den Liegen, wenn der Himmel klar ist und man die Sterne in aller Ruhe beobachten kann.
Das Refugio Marnes gibt es seit über 25 Jahren und wurde von den beiden Freunden Richard Steenblik und Willem Pieffers aufgebaut und Schritt für Schritt weiterentwickelt. Das Zeltkonzept war tatsächlich schon da, bevor „Glamping“ überhaupt ein Begriff war und wurde über die Jahre immer wieder angepasst und zuletzt komplett neugestaltet.
Im Mittelpunkt stehen ein einfacher, naturnaher Lebensstil, Nachhaltigkeit und eine entspannte Form von Gastfreundschaft. Innen verbindet La Jaima marokkanische Einflüsse mit einem modernen, ruhigen Stil: natürliche Materialien, dezente Farben und viel Raum sorgen für eine entspannte Atmosphäre mitten in der Natur.
| Glamping Zelt | ab135 € |
Zelte dieser Art, in Spanien als „Jaimas“ bekannt, haben eine direkte Verbindung zur maurischen Vergangenheit des Landes. Sie waren hier früher verbreitet und sind auch heute noch regelmäßig auf mittelalterlichen Märkten und Festivals zu sehen, wo sie oft als Teehäuser oder Pavillons genutzt werden. Hinzu kommt, dass sich Jaimas besonders gut für wärmere Klimazonen eignen: Durch die große Höhe sammelt sich die Hitze im oberen Bereich, während es im unteren Wohnbereich angenehm bleibt – der fünf Meter hohe First ist also durchaus funktional gedacht. Das Zelt wurde individuell von einem Zeltbauer aus Casablanca für die Unterkunft angefertigt und handgefertigt umgesetzt.
Beim Frühstück wird möglichst viel mit frischen und regionalen Produkten gearbeitet. Dabei liegt der Fokus auf einfachen, hochwertigen Zutaten aus der Umgebung.
Ein fest angestellter, intern geschulter Gärtner kümmert sich ganzjährig um das Gelände. Er bildet sich regelmäßig weiter und verfolgt gemeinsam mit dem Team einen naturintegrierten Ansatz, den er mit spürbarer Begeisterung umsetzt. Alle Dienstleistungen, Materialien und Einkäufe werden möglichst lokal bezogen, vor allem aus Benissa und dem Jalón-Tal. Auch das soziale Engagement ist regional verankert: Unterstützt wird unter anderem der lokale Schwimmverein sowie eine Stiftung, die natürliche Flächen aufkauft, um sie langfristig zu schützen und zu erhalten. Diese Stiftung, FUNDEM, berät zudem bei der Entwicklung des Parks und der landwirtschaftlichen Flächen rund um die Hauptfinca und betreibt den beeindruckenden Besuchergarten Jardín de l’Albarda.
Fast die gesamte Energie – rund 99 % – stammt aus der Sonne. Auf dem Gelände wird Abwasser recycelt, und weitgehend auf Insektizide und Herbizide verzichtet. Stattdessen setzt man auf nachhaltige Materialien, konsequentes Recycling aller Abfälle und das Kompostieren organischer Reste. Ein weiterer Fokus liegt darauf, das mehrere Hektar große Anwesen ökologisch vielfältiger zu gestalten, indem gezielt heimische Pflanzen und Bäume gefördert werden. Zusätzlich werden bestehende Bäume und Pflanzen nach und nach beschildert, sodass Gäste die einheimische Flora besser kennenlernen und mehr über die Artenvielfalt des Geländes erfahren können.
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