Das Agriturismo Corte Pravecchio liegt eingebettet zwischen Weinbergen, sanften Hügeln und der grünen Moränenlandschaft Norditaliens.
Rund um den Hof prägen Wiesen, alte Bäume und viel Natur die Umgebung. Morgens hört man vor allem Vogelstimmen und mit etwas Glück lassen sich sogar Bienenfresser oder Wiedehopfe beobachten. Die Atmosphäre ist ruhig und entschleunigt, viele Gäste beschreiben den Ort als einen Platz, an dem man den Alltag schnell hinter sich lässt und wirklich abschalten kann.
Geführt wird das kleine Agriturismo von Mia und ihrem Partner Ivan. Der Hof befindet sich seit rund 40 Jahren im Familienbesitz und wird heute in dritter Generation weitergeführt. Ursprünglich war er vor allem ein Wochenendhaus der Familie, bis aus der Idee, diesen besonderen Ort mit anderen zu teilen, ein persönliches Herzensprojekt entstand. Das historische Privathaus stammt aus dem 18. Jahrhundert, während der Gästebereich neu gebaut wurde, unter anderem mit Hanfziegeln und viel Augenmerk auf natürliche Materialien.
Die Gestaltung verbindet minimalistisches, nordisch inspiriertes Design mit der warmen Farbwelt der umliegenden Landschaft. Erdige Töne, natürliche Stoffe und viel Licht bestimmen die Räume. Auch Details wie Bettwäsche aus Hanf greifen das Konzept auf. Alle Zimmer folgen derselben ruhigen Designsprache und verfügen gleichzeitig über private Terrassen, kleine Gärten und eigene Eingänge, wodurch viel Privatsphäre entsteht.
Die Atmosphäre im Corte Pravecchio ist bewusst reduziert: großzügig, lichtdurchflutet und ruhig, geprägt von Slow Living, Natürlichkeit und einer unaufdringlichen Gastfreundschaft, die Raum lässt für Ruhe, Langsamkeit und das berühmte „dolce far niente“.
| Doppelzimmer | ab260 € |
| Suite | ab288 € |
Beim Bau des Gästebereichs wurde bewusst auf natürliche und regionale Materialien gesetzt. Verwendet wurden unter anderem Hanfziegel, Kalkputz und Eichenholz, die nicht nur nachhaltig sind, sondern auch für ein angenehmes Raumklima sorgen. Ergänzt wird das Konzept durch einen Salzwasserpool sowie einen eigenen Garten, aus dem frische Zutaten direkt in die Küche gelangen. Viele Materialien und Arbeiten stammen dabei von lokalen beziehungsweise regionalen Anbieter:innen.
Ein- bis zweimal pro Woche findet am Abend ein gemeinsames Apericena an der großen Tavolata statt. In entspannter Atmosphäre kommen die Gäste zusammen, essen gemeinsam und genießen einen langen Abend zwischen Garten, Wein und guten Gesprächen. Serviert wird meist ein vegetarisches Menü mit Zutaten aus dem eigenen Garten oder von lokalen Landwirt:innen aus der Umgebung. Auch hier wird Wert auf einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln gelegt: Küchenreste landen nicht im Müll, sondern bei den eigenen Hühnern, die im Gegenzug frische Eier liefern. Besonders beliebt sind die Ofenkarotten mit Salbei, Kichererbsen und Pistazien, die inzwischen fast schon zu den kleinen Lieblingsgerichten des Hauses geworden sind.
Zur nachhaltigen Energieversorgung trägt auf dem Hof eine eigene Photovoltaikanlage mit 30 kW Leistung bei.
Gäste können Massagen buchen, die Dampfsauna nutzen oder am unbeheizten Außenpool entspannen. Auch Yoga fügt sich ganz selbstverständlich in die ruhige Atmosphäre des Hauses ein. Rund um die Corte gibt es viel Platz zum Abschalten: Das Gelände erstreckt sich über etwa zwölf Hektar mit Wegen zum Spazierengehen, viel Natur und zwei kleinen Naturseen, die die besondere Ruhe des Ortes noch verstärken. Für entspannte Stunden im Grünen werden außerdem Picknickkörbe angeboten.
Fotos: Franziska Unterholzner
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