Mitten in den Olivenhainen, etwa fünf Kilometer von der Altstadt von Cortona entfernt, liegt das Agriturismo Borgo di Cortona. Vom Pool aus reicht der Blick weit über das Val di Chiana, über grüne Hügel, Zypressen und bis zu den Bergen am Horizont. Rundherum ist es ruhig und doch sind kleine Orte, Weingüter und einige der schönsten Städte der Toskana gut zu erreichen.
Das Bauernhaus stammt aus dem Jahr 1850. Früher wurde hier Landwirtschaft betrieben, vor allem der Anbau von Oliven spielte eine wichtige Rolle. Heute leben Claudia und Ralf selbst auf dem Anwesen und führen das Borgo seit April 2025. Die beiden kommen ursprünglich aus Deutschland und haben sich bewusst für diesen Ort entschieden – wegen des weiten Blicks und der besonderen Atmosphäre des alten Landguts. Sie möchten ihren Gästen die Toskana nicht nur als Urlaubsziel zeigen, sondern auch ein Stück ihres eigenen Alltags näher bringen: persönlich, unkompliziert und mit guten Tipps für Ausflüge in die Umgebung. Claudia hat die Ausbildung zur Imprenditore Agricolo Professionale (IAP) abgeschlossen und bringt fundiertes landwirtschaftliches Fachwissen in die Arbeit auf dem Hof ein.
Die vier Apartments, von denen zwei sich im alten Haupthaus befinden, sind alle individuell gestaltet, hell und großzügig geschnitten. Natürliche Farben, klare Linien und ausgewählte Details geben ihnen einen modernen, wohnlichen Charakter. Gleichzeitig bleibt viel Platz für sich selbst. Man kann den Tag am Pool verbringen, durch die Olivenhaine spazieren oder sich auf den Weg nach Cortona machen. Wer Lust hat, schließt sich Ralf und seiner Hündin Mavie beim Spaziergang zum Café oder in die Stadt an.
Auch die Landwirtschaft gehört weiterhin zum Leben auf dem Borgo. Aus den eigenen Oliven entsteht Olivenöl, das 2025 von der Gemeinde Cortona und regionalen Ölexperten mit dem Titel „Equilibrio“ ausgezeichnet wurde. Gäste können außerdem hausgemachte Marmelade und Pesto vor Ort kaufen. Einmal pro Woche gibt es bei Interesse ein Abendessen für Gäste mit Pizza aus dem Steinofen und Gemüse aus dem eigenen Garten. So entstehen ganz nebenbei Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen, ohne dass aus dem Urlaub ein Gemeinschaftsprogramm werden muss.
Wenn es einen doch hinauszieht, liegen Ausflugsziele wie Arezzo, Montepulciano, Siena und der Trasimenische See in Reichweite. Das Borgo ist ein guter Ausgangspunkt, um die Toskana zu erkunden, und genauso ein Ort, an dem man einfach bleiben kann.
| Apartment | ab146 € |
Das Bauernhaus aus dem Jahr 1850 wurde beim Umbau mit viel Rücksicht auf den Bestand erneuert. Alte Fenster und Möbel wurden, wo immer möglich, aufgearbeitet und weiterverwendet, statt sie zu entsorgen. Auch bei den Handwerksbetrieben spielte die Verbindung zum Ort eine Rolle: Alle kommen aus der Region, einige kennen das Anwesen bereits seit Jahrzehnten.
Was auf dem Gelände des Borgo di Cortona wächst, wird möglichst vollständig verarbeitet: Aus Feigen entsteht Chutney, aus anderen Früchten Marmelade, aus Kräutern Pesto und aus den Oliven das hofeigene Olivenöl. Auch bei der Schädlingsbekämpfung kommen keine schädlichen Mittel zum Einsatz. Zwar ist der Betrieb nicht bio-zertifiziert, Claudia und Ralf achten aber auf einen möglichst natürlichen Anbau. Käse und Wurst beziehen sie von Erzeuger*innen aus der Region. Da die vier Apartments mit eigenen Küchen ausgestattet sind, versorgen sich die Gäste selbst. Wer etwas vom Hof mit nach Hause nehmen möchte, findet Olivenöl, Marmelade, Pesto und Feigen-Chutney direkt an der Rezeption. Einmal pro Woche kommen alle, die Lust haben, zum Pizzaabend zusammen. Die Pizza wird mit Gemüse aus dem eigenen Garten belegt, dazu können die Gäste das hofeigene Olivenöl probieren.
Zum festen Team gehören ein Gärtner und eine Reinigungskraft aus Cortona. Die Zusammenarbeit ist persönlich und unkompliziert – dazu gehört auch, nach Feierabend gelegentlich noch gemeinsam etwas zu trinken.
Der Müll wird konsequent nach Glas, Plastik, Papier, Rest- und Biomüll getrennt, gereinigt wird ausschließlich mit ökologischen Putzmitteln. Für die Bewässerung der Pflanzen gibt es eine eigene Wasserquelle. Zum Einsatz kommt ein Tröpfchenbewässerungssystem, das das Wasser über perforierte Schläuche gezielt an die Pflanzen abgibt. Auch beim Thema Klimaanlage setzen Claudia und Ralf auf einen bewussten Umgang: Der Verbrauch wird separat abgerechnet. Das soll Gäste dafür sensibilisieren, die Kühlung nur dann zu nutzen, wenn sie wirklich nötig ist. Darüber hinaus ist das Borgo Mitglied bei CIA Camucia, einem regionalen Landwirtschaftsverband, der sich für die Interessen der landwirtschaftlichen Betriebe in der Toskana einsetzt.
Die Unterkunft hat einen Pool, der einen weiten Blick über das Val di Chiana und die toskanischen Hügel bietet.
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