Hotel

Zum Hirschen

Unsere lb. Frau im Walde - St. Felix, Südtirol, Italien

Der Gasthof Zum Hirschen ist ein historischer Rückzugsort, ein Refugium in den Bergen zum Ausschalten, zum Krafttanken in der Natur, zum bewussten Genießen. Die Einzigartigkeit des Hauses liegt in der harmonischen Kombination aus uralten spirituellen Lebensweisheiten und einer zeitgenössischen Komfort-Kultur. Eine besondere Erfahrung für die Besucher ist die familiäre Gastfreundschaft und die einzigartige Gastronomie am Knoten zweier Kulturen.

Ursprünglich als Herberge für Pilger wurde das Haus 1184 erstmals in einer Urkunde erwähnt. Über die Jahrhunderte entwickelte es sich vom einfachen Wirtshaus hin zum Südtiroler Dorfgasthof, maßgeblich getrieben vom Pächter Alois Kofler, welcher das Haus 1972 erstand. 2017 wurde der Gasthof zu einem Bergrefugium für aktive Genießer*innen umgebaut und komplett renoviert. Heute werden die Gäste von Edith Kofler mit den Jungunternehmern Ingrid und Mirko Mocatti begrüßt. Deren Vision ist es, die zeitgemäße Fortführung der Gastlichkeit im historischen Haus als Begegnungsraum für Menschen, mit dem Ziel die Umgebung für den Gast auf verschiedene Art und Weise erlebbar und greifbar zu machen: regionale Gastronomie, puristische Architektur, minimalistisch Einrichtung sowie eine Mischung aus Alt und Neu, ein großes Freizeit- und Kulturangebot und zudem die bäuerliche Lebensart der Dörfer Unsere Liebe Frau im Walde und St.Felix.

Der Gasthof umfasst drei unterschiedliche Zimmertypologien, welche die Epochen der Geschichte des Hauses aufgreifen: Die „Gasthof“-Zimmer zeigen die Südtiroler Gastlichkeit im Wandel, von reduzierter Konnotation bis hin zu bäuerlichen Elementen. Die „Hosptium“-Zimmer greifen den Ursprung des Hauses als Pilgerherberge auf, und strahlen vor allem Ruhe aus. Wohingegen die „LUC“-Zimmer die Gegenwart des Hauses durch große Fensterfronten, Freiraum und Licht repräsentieren.


Zimmer + Preise

pro Nacht
Einzelzimmerab99 €
Doppelzimmerab194 €
Familienzimmerab300 €

Nachhaltig

ArchitekturDas Besondere an der Bauweise des Gasthofs Zum Hirschen liegt in der harmonischen Liaison vom historischen Trakt in seiner klösterlichen Einfachheit mit dem zeitgenössischen Trakt und seinen klaren, minimalistischen Geometrien. Beim Umbau im Jahr 2017 wurde das Augenmerk darauf gelegt, die Bauweise des Haupthauses aus dem Mittelalter zu erhalten, beziehungsweise freizulegen, um die historische Identität des Gebäudes hervorzuheben. Das Dach wurde, entsprechend der traditionellen Bauweise und zur Harmonisierung der angrenzenden historischen Gebäude im Ortskern, mit Lärchenschindeln bedeckt. Beim Anbau aus den 1980er Jahren ging es darum, die Energieffizienz (Klimahaus A, Außendämmung, Dreifachverglasung) zu erhöhen und ökologisch nachhaltige Materialien einzusetzen, wie beispielsweise lokaltypisches Holz und Gestein. Truhen und Kredenzen aus dem Beginn des 20. Jahrhundert wurden restauriert, Stühle upgecycelt und neu tapeziert, Vertäfelungen restauriert, Utensilien wie ein Brottrockenregal wurden ebenfalls restauriert und zweckentfremdet (wird heute als Prospekthalter eingesetzt). Die Renovierung erfolgte durch ein Handwerkerteam aus der Region, die Materialien haben lokalen Bezug (Lärche, Fichte, Birke, Porphyr, Filz, Leinen).

FoodGekocht wird nach den Slow Food Prinzipien. Hierbei werden die Ansätze von Hildegard von Bingen und Kräuterpfarrer Weidinger umgesetzt. Die Zutaten kommen hauptsächlich aus der Umgebung: Bio-Getreide, Bio-Mehl, Bio-Roggenbrot, Milchprodukte, Speck und Fleischwaren, Käsesortiment, Bio-Freilandeier stammen aus den Bauernhöfen im Dorf, aus Genossenschaften im Tal und aus Trentino-Südtirol. Im Gasthof Zum Hirschen werden weder Flugobst noch Lebensmittel aus der Dose serviert. Speiseabfälle werden kompostiert und teilweise dem benachbarten Bauernhof für die Tierfütterung zur Verfügung gestellt.

Die Empfehlung des Hauses lautet: Cervo Dinkelcappelletti gefüllt mit feiner Trentingrana Fonduta auf Creme des Wilden Heinrich. Alle Gerichte sind hausgemacht und frisch. In Cervos Küche werden Brot, Marmeladen und Mostarden, Säfte und Gelees, Nudel- und Teigwaren selbst gemacht. Tees, Kräuter, Milchprodukte, Fleischwaren, Obst und Gemüse, Reis und Getreide stammen fast gänzlich von lokalen oder Partner-Produzenten. Das Olivenöl kommt beispielsweise aus den Marken, und nur wenige Zutaten kommen aus dem italienischen Handel wie getrocknete Tomaten, Fisch oder Oliven. Es werden vegane und vegetarische Gerichte angeboten und gerne achtet die Küche auf spezielle Unverträglichkeiten.

Ein großer Teil der Mitarbeiter*innen kommt aus dem Ort beziehungsweise den Nachbardörfern. Die Mitarbeiter erhalten ganztags Verpflegung, sowie Arbeitskleidung. Zudem dürfen sie immer wieder interne und externe Schulungsprogramme besuchen. Pro Jahr bildet der Gasthof eine/n Lehrling aus. Die Gastgeberfamilie unterstützt lokale Vereine und Veranstaltungen.

UmweltDie Klimahaus B-Sanierung des historischen Gebäudes und des Anbaus mit Wärmedämmung und Umluft zeigen, dass Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle im Zum Hirschen spielt: Heizung mit Biomasse, Mülltrennung, Recycling und Upcycling von alten Möbeln, bewusst keine Minibars, Produkte aus Fairem Handel (Kaffee und Schokolade), Verwendung naturnaher Materialien (heimische Wolle, Filz und Holzsorten) sowie keine Verpackung am Frühstück. Es wird versucht, auf kleine Wirtschaftskreisläufe, saisonale Zutaten und lokale Produzenten zu setzen.

Well-BeingDas Haus bietet eine Sauna mit abwechselnder finnischer oder Bio-Einstellung, welche auch exklusiv genutzt werden kann. Zudem gibt es eine großzügige Sonnenterrasse, sowie einen Ruheraum mit Tee- und Obstbar. Im Garten gibt es einen Birken-Meditations-Park.


Steckbrief

  • Einstige Pilgerherberge im beschaulichen Bergdorf „Unsere Liebe Frau im Walde“
  • Klare, zeitgenössische Architektur trifft historische Bausubstanz
  • Gelebte Gastfreundschaft der Gastgeberfamilie erleben
  • Gehobene Südtiroler Küche mit lokalen Gerichten
  • Viele Ausflugsmöglichkeiten in der Umgebung: Felixer Wasserfall, Berggipfel Laugen, Canyon im Nonstal, Wallfahrtskirche, Besichtigung des Bunkers am Gampenpass oder die Einsiedelei San Romedio.
  • In der Umgebung können zahlreiche Outdoor-Aktivitäten unternommen werden: Berg- und Canyonwanderungen, Mountainbike-Touren, Schneeschuhwandern, Skitouren und Rodeln, Waldbaden, Kajaktouren am See, u.v.m.
  • Ideal für ruhesuchende Naturliebhaber, Familien, Kulturliebhaber, Aktivurlauber und kulinarische Genießer

Hotel & Gasthof25 ZimmerRestaurantKinder willkommenWi-Fibarrierefreikein PoolHaustiere möglich

Ausstattung

  • Gasthof-Hotel mit 25 Zimmern
  • Restaurant und Bistro mit Garten
  • Weinlounge und Tagesbar zum Dorfplatz
  • Wein- oder Speckverkostung
  • Sauna (Bio / Finnisch) mit Ruheraum und Sonnenterrasse
  • Wifi schaltet sich nachts aus
  • Hunde in bestimmten Zimmern auf Anfrage möglich
  • Verleih von Schlitten und Schneeschuhen
  • E-Bike-Verleih

Zertifikate + Auszeichnungen

Blaue Schwalbe

Gastgeber

Historischer Gastbetrieb in Südtirol

Ausgezeichnet in 2019


Fotos: Armin Terzer, Marion Lafogler, Renè Riller

Zur Website

Zimmer + Preise

pro Nacht
Einzelzimmerab99 €
Doppelzimmerab194 €
Familienzimmerab300 €

Lage + Anfahrt

Mit dem Auto

Bozen ist mit dem Auto eine knappe Stunden entfernt (41 km). Von München aus benötigt man knapp 4 Stunden (318 km), von Zürich aus sind es knapp 5 Stunden (300 km), von Innsbruck knapp 2,5 Stunden (163 km) und von Venedig aus ist man circa 3 Stunden unterwegs (272 km). Die genaue Adresse findet sich auf der Website.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Meran. Von dort verkehrt ein Bus zum Ort (Fahrtzeit circa 50 Minuten). Die Bushaltestelle befindet sich circa 100 Meter vom Hotel entfernt.