Hotel

Art Lodge

Verditz, Kärnten, Österreich

Eigentlich waren Katrin und Dirk, zwei ehemalige Werbeprofis, nur auf der Suche nach einem großen Haus für ihre stetig wachsende Kunstsammlung. Auf knapp über 1.000 Meter wurden sie fündig. Doch sie befanden den alten „Rohrerhof“ inmitten einer malerischen Bergkulisse als zu schön, um ihn nur für sich zu behalten. So wurde 2008 aus dem Hof die art-lodge und aus den Kunstsammlern begeisterte Gastgeber.

Jedes Zimmer im sorgfältig renovierten Bauernhof ist eine originelle Schöpfung, die altes Gebälk, vorgefundene Holzverkleidungen, frische Farben, Fundstücke, Designklassiker und Kunstwerke zu einer individuellen Wohngemeinschaft vereint. Auch der Außenbereich ist künstlerisch gestaltet: auf der rund 70.000 Quadratmeter großen Alm die zum Bauernhof gehört, kann man immer neue Skulpturen entdecken. Oder einfach den Panoramablick bewundern.

Im ehemaligen Tischlerschuppen ist heute eine kleine Sauna untergebracht, den Innenhof ziert ein Biopool mit Bergwasserqualität und neben der alten Säge gibt es vier kleine "Holzknechthütten", die in ökologischer Bauweise die Reduktion auf das Wesentliche komfortabel umsetzen.

Der ehemaligen Bauernhof ist mitten im Biosphärenpark Nockberge gelegen; eine wertvolle Natur- und Kulturlandschaft, in der Jahrhunderte alte Traditionen gepflegt und behütet werden. Wanderlustige können direkt vor der Haustür des Bauernhofs starten und hier unzählige Tier- und Pflanzenarten aufspüren. Auch die über tausend Kärntner Seen, von denen die meisten Trinkwasserqualität haben, sind natürlich einen Besuch wert. In der Umgebung gibt es zudem diverse Architekturhighlights wie zum Beispiel das Günther Domenig Steinhaus am Ossiacher See zu entdecken.

Die Kombination aus Kunst, Natur und Ruhe machen die art-lodge zu einem Ort mit ganz besonderer Atmosphäre, an dem man die Seele baumeln lassen und Inspiration schöpfen kann. Für das leibliche Wohlbehagen sorgt eine kreative Küche mit dem besten aus aller Welt und ein kleines, aber feines Wellness-Angebot.


Zimmer + Preise

pro Nacht
Doppelzimmerab99 €
Cottageab120 €
Familienzimmerab180 €
Suiteab220 €
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Nachhaltig

ArchitekturDas in Würde gealterte Gehöft wurde von außen in den letzten Jahrzehnten kaum verändert. Die alte Struktur wurde beibehalten und die Fassade behutsam renoviert. Die Scheune wurde entkernt und statisch notwendige zusätzliche Balken wurden aus einer anderen alten Scheune entnommen, die die Besitzer der art-lodge kaufen und zerlegen ließen. Im ältesten Teil des Hofes, dem sogenannten "Troadtkastn", also Getreidehaus, das aus dem Jahr 1745 stammt, ist nun allerlei Kunst zu sehen und im oberen Stockwerk ist eine Art Bücherei eingerichtet. Im alten Stadl (der Scheune) sind gemütliche Zimmer entstanden, genau wie im Haupthaus, in dem in den 50er Jahren erstmalig Gästezimmer entstanden sind, damals noch mit Holzofen und einer Dusche am Bach. Im ehemaligen Tischlerschuppen ist nun eine kleine Sauna untergebracht, den Innenhof ziert ein Biopool mit Wasser in Bergwasserqualität. Der Biopool im Innenhof fügt sich harmonisch in das Gehöft ein. Die vier neuen "Holzknechthütten", die ab Sommer 2017 bezugsfertig sind, werden in ökologischer Bauweise nach dem Cradle-to-Cradle Prinzip gefertigt. Durch Punktfundamente und begrünte Dächer greifen sie nur minimal in die Landschaft ein. Die Innenräume der art-lodge wurden in unterschiedlichen Farben gestaltet, die mit den alten Einbauten und Holztönen kontrastieren und harmonieren. Alle Zimmer wurden jüngst renoviert oder immer mal wieder neu gestaltet - langweilig wird es den Besuchern nie. Jedes Zimmer ist dabei einzigartig: eine originelle Schöpfung, die altes Gebälk, vorgefundene Holzverkleidungen, frische Farben, Fundstücke, Designklassiker und Kunstwerke zu einer individuellen Wohngemeinschaft vereint.
Die vier Holzknechthütten, die auf der Grünfläche hinter dem bereits bestehenden Hotelgebäude Platz finden, sind kleine umweltfreundliche Häuschen mit Lärchenholzterrasse. Der Innenausbau erfüllt hohe ökologische Standards und besteht aus zu 100 Prozent recycelbaren Materialien. Mit ihren natürlichen Holzfassaden und den begrünten Dächern fügen sich
die Micro-Houses harmonisch in das Landschaftsbild ein. Die Konstruktion auf Punktfundamenten sorgt für einen minimalen Eingriff in den Boden und dafür, dass das Gebäude jederzeit wieder abgebaut werden kann.

FoodDie Küche der art-lodge ist ein köstlicher, kreativer Mix aus verschiedensten Ländern. Trotzdem stammen die Zutaten dazu nach Möglichkeit aus der regionalen Landwirtschaft. Kaum ein Produkt wird mehr als 200 Kilometer transportiert. Zum Beispiel stammt das Obst für die Säfte, die in Millstatt produziert werden, von heimischen Bauern, das Wild wird am Berg geschossen und - sofern das Wetter es zulässt – gib es Salate aus dem eigenen Garten. Meersalz, Oliven und Olivenöl stammen aus Piran, das nur 2,5 Stunden entfernt ist und der beliebte Hauswein kommt aus dem nahe gelegenen Friaul. Seit 2009 gibt es auch eine große Auswahl an veganen Gerichten, allerdings nur solche, die "von Natur" aus keine tierischen Produkte enthalten - Veggie-Würste und Pflanzerlschnitzel mit dubiosen Zutaten kommen in der art-lodge nicht auf den Teller und wenn Sojaprodukte verwendet werden, stammen sie aus österreichischer Bio-Landwirtschaft.

Bei der art-lodge gehören Mitarbeiter genauso "zur Familie" wie Gäste. Die Arbeit ist geprägt von Offenheit und Toleranz. Das bedeutet für die Besitzer, dass jede Frau und jeder Mann gleich behandelt wird, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Religion oder sexueller Orientierung. Wer diese Haltung mitträgt, ist in der art-lodge richtig. Die Besitzer der art-lodge kooperieren mit der lokalen Diakonie, mit dem Magdas-Projekt der österreichischen Caritas und sind im Auswahlverfahren der refugeeswork.at .

Umwelt
Nachhaltigkeit spielt für die Besitzer ein große Rolle und sie versuchen, diesem Anspruch gerecht zu werden, um ohne komplizierte Zertifizierungen ein möglichst authentisches Angebot zu schaffen. Dabei spielt Ökologie eine Rolle, aber auch die Aufrichtigkeit und Freundlichkeit im Umgang mit Gästen genauso wie mit Mitarbeitern. Geheizt wird in der art-lodge mit Solarwärme und Pellets. Die Pellets sind Abfallprodukte der Holzproduktion und kommen aus dem nahe gelegenen Feistritz. Der Strom stammt vollständig aus Wasserkraft. Der Bio-Pool hat zertifizierte Bergsee-Qualität und reinigt sich ökologisch. Auf eine Poolheizung wurde bewusst verzichtet. Wer die Sauna benutzen möchte, kann sich einfach vormerken lassen – auf diese Weise wird unnötiger Energiebedarf vermieden. Müll wird natürlich getrennt. Viele der alten Möbel, die die Besitzer in dem alten gehöft gefunden haben, wurden up- und recycelt; selbst alte Rodelschlitten wurden als Möbel- und Dekostücke in den Zimmern verteilt. Auch heimische Materialien wurden verarbeitet, so kommt der im Lokal verarbeitete Marmor direkt aus dem benachbarten Krastal, ein kranker Baum wurde zu Hockern verarbeitet .und die Terrasse wurde aus heimischem Lärchenholz gefertigt. Die Wiesen des Skulpturenparks werden von Kärntner Brillenschafen "gepflegt", Schafe einer alten, vom Aussterben bedrohten Haustierrasse. Teile der Weiden werden von Gallowayrindern des Nachbarn abgeweidet, die nicht so schwer sind und daher für Bergwiesen besser geeignet, als das mittlerweile auch in den Bergen übliche "Fleckvieh". Alle Tiere werden ökologisch in Offenstallhaltung gehalten.

Well-BeingBeim Wellness-Angebot setzt die art-lodge auf das Prinzip klein, aber fein. Auf den Bau eines Hallenbades mit chemischer Klärung wurde aus Gründen der Ökologie verzichtet. Dafür liefert der Biopool im sonnigen Innenhof, gespeist mit Quellwasser aus dem Berg und mit geprüfter Badequalität eines Kärntner Bergsees, im Sommer Erfrischung. Im ehemaligen Tischlerschuppen wurde eine kleine Sauna eingebaut. Eine sehr persönliche Erfahrung sind die individuellen Massagen, die Masseurin Daniela anbietet - im eigenen Zimmer mit Panoramablick! Ob Lomi Lomi, Rücken- und Fußreflexmassage, Lymphdrainage oder intuitive Rückenmassage, sie findet den richtigen Griff für ein Rundum-Wohlfühl-Erlebnis.


Steckbrief

  • Gelungene Kombination eines 4-Sterne-Boutiquehotels und einer privaten Galerie
  • Einzigartiger Ort der Ruhe und Inspiration
  • Panorama-Blick auf Nockberge und Karawanken
  • Mitten im Biosphärenreservat gelegen
  • Bio-Pool in Bergsee-Qualität
  • Leckere und kreative Crossover-Küche
  • Wanderwege direkt vor der Haustür
  • Ideal für Wanderlustige, Ruhesuchende und Kunstliebhaber

Hotel16 Zimmer und 4 HüttenRestaurant + Küche in den HüttenKinder willkommenWi-FibarrierefreiPoolHaustiere möglich

Ausstattung

  • 16 individuell gestaltete Zimmer, 20 bis 140 m2 groß
  • Alle Zimmer mit Balkon oder Terrasse
  • Biopool, Panoramaterrasse, Sauna, Infrarotkabine
  • Almwiese mit Skulpturenpark und Sonnendeck
  • Gratis Getränke aus den Etagenbars 24/7
  • Concept Store mit hauseigenem Bauernladen + Restaurant
  • Frühstück von 8:30 Uhr bis 13:00 Uhr

Stimmen

Der vielfach prämierte, zu einem Hotel umgebaute ehemalige Bauernhof, dessen einzigartige Unterkünfte vor Kunst nur so strotzen, erhielt außerdem eine von Wolfgang Flad gestaltete Stube und Bar, außen prangt ein Werk der Viennale-Teilnehmerin Andrea Faciu, und im 150-m2-Loft, einer alten Scheune, genießt man frühe Arbeiten von David Ostrowski.

diepresse.com, April 2015

Dass die »Art Lodge« dann doch mehr geworden ist als ein ausgedachter Werbertraum, liegt an der Liebenswürdigkeit der beiden und am Charme, mit dem sie den Hof umgestaltet haben – zu einem Ort der Künste und der gewollten Brüche: eine lila Holzbank unterm Zirbelbalkon, der Eames Chair neben dem Kachelofen, ein Werk von Thomas Ruff im knarzenden Treppenaufgang. Unten in der gemütlichen Stube liegen die neuesten Ausgaben von Lettre, AD und 032c aus.

Thomas Bärnthaler, SZ Magazin, März 2011

Zertifikate + Auszeichnungen

WKO Sterne Award

Hotel der Zukunft Sterne Award 2016

LUX Hotel and Spa Awards

Culture Award 2015

Österreichischer Innovationspreis Tourismus

2014

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Zimmer + Preise

pro Nacht
Doppelzimmerab99 €
Cottageab120 €
Familienzimmerab180 €
Suiteab220 €
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Lage + Anfahrt

Mit dem Auto

Die art-lodge ist mit dem Auto in circa 3,5 Stunden von München (326 km) aus erreichbar, in knapp 4 Stunden von Wien (378 km) aus und von Zürich (638 km) aus fährt man circa 6,5 Stunden. Vom Flughafen in Klagenfurt fährt man nur circa 40 Minuten.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Nach Villach kommt man im 2-Stunden-Takt mit der Bahn oder dem flixbus von München oder der Adria. Von dort geht es dann ganz einfach mit dem neuen Shuttle ab 2017 direkt zur art-lodge. Einen Flughafenshuttle gibt es von Ljubljana Airport oder Klagenfurt. Wer einmal woanders Essen gehen möchte, zum Afritzer oder Ossichaer See oder der Gerlitzen will, nimmt einfach das GO-MOBIL®. Die GO (Fahrscheine) können direkt in der art-lodge gekauft werden. Das GO-MOBIL® verkehrt im Bereich von Afritz am See, der Gerlitzen Alpe und dem Ossiacher See (Gemeindegebiet Treffen), von dort gibt es auch Anschluss an die Postbusse.