In einer Region, die architektonisch von Vierseiten-Höfen, Backsteinkirchen und Siedlungshäusern geprägt ist, sticht die kleine Gründerzeit-Villa Auguste schon optisch sehr hervor. Etwas abgeschieden gelegen ist man hier inmitten der Natur. Liebevoll saniert, hochwertig und originell ausgestattet, lichtdurchflutet und gemütlich kann man es hier auch an regnerischen, kalten Tagen wunderbar aushalten.
Das Haus stammt aus der Gründerzeit, viele der Originalelemente waren noch erhalten oder wurden bei der Sanierung im historischen Baustoff-Handel wieder besorgt. Die Gastgeberfamilie hat ihre eigene Version vom Landhausstil kreiert, und die kommt keineswegs verstaubt und altmodisch daher. Schöne Vintage-Fundstücke wie den großen Esstisch und die alten Schulstühle wurden über viele Jahre gesammelt und liebevoll arrangiert. Gleichzeitig wurde auf zeitlose, hochwertige Stücke, wie die italienischen Polsterbetten gesetzt, um höchsten Komfort zu garantieren. Eine ganz besondere Note erhält die Villa durch das sehr stimmige Farb- und Materialkonzept, bei dem englische Kreidefarben gekonnt Akzente setzen und eine gemütliche Atmosphäre geschaffen wird.
Die Villa wurde ursprünglich von einem Berliner Industriellen erbaut. In den Wirren der Kriege und zu DDR Zeiten gab es wechselnde Besitzer, bevor es das Zuhause einer Mutter mit zwei Töchtern wurde. Seit 2016 gehört die Villa einer Berliner Familie. Da das Haus zur Erbauungszeit an der Bahnlinie und fussläufig zum nächsten Bahnhof lag, mag der Erbauer hier ein Domizil für seine junge Geliebte, die auf den Namen Auguste hörte, geschaffen haben. So konnte er jederzeit unkompliziert aus Berlin zu ihr fahren.
Die Uckermark und die Villa waren für die Gastgeberfamilie Liebe auf den ersten Blick. Ihre Vision war es, einen Ort zu schaffen, an dem sich alle wohlfühlen und zusammenkommen können, Gäste wie auch Freunde und Familie. Gleichzeitig ist die Villa ein wunderschöner Rückzugsort, an dem es sich herrlich entspannen lässt.
ganzes Haus | ab340 € |
Sehr behutsam, aber grundlegend wurde die Unterkunft saniert und dabei der Bestand gesichert. Viel Wert wurde auf den Erhalt hochwertiger und langlebiger Materialien gelegt. Eher minimalistisch möbliert liegt der Fokus auf dem Wesentlichen und es wurde bewusst auf Minderwertiges oder Kurzlebiges verzichtet. Das Brennholz stammt von einigen morschen Bäumen aus dem Garten, die gefällt werden mussten.
Inmitten der Monokultur der modernen Landwirtschaft bietet der mit einem Landschaftsarchitekten entwickelte Staudengarten vor allem vielen Bienen einen Platz. Bis auf die Wintermonate blüht eigentlich immer etwas. Der Aufenthalt in der Uckermark öffnet bei vielen Städtern das Verständnis für das Leben im Einklang mit der Natur - Gartenbau, Ruhe und Abwendung vom haltlosen Konsum. Bewusst etwas minimalistisch gehalten, versuchen die Gastgeber:innen Lust auf ein etwas reduzierteres, einfacheres Landleben zu machen, bei dem es trotzdem an nichts mangelt.
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